drauflegen

GrammatikVerb
Worttrennungdrauf-le-gen
Wortzerlegungdrauf-legen
Ungültige Schreibungdrauf legen, s. Regelwerk: § 34 (1.2), § 34 (E2)
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich zu einer Summe, die (unvorhergesehen) erhöht werden muss, das noch fehlende Geld hinzufügen
Beispiele:
er gab mir für den Hut zwanzig Euro, und ich musste noch fünf Euro drauflegen
wenn ihr den eleganten Wagen kaufen wollt, müsst ihr noch etwas drauflegen

Thesaurus

Synonymgruppe
(Geld) nachschießen · ↗(Geld) zuschießen · als Zuschuss zahlen · ↗beischießen · ↗beisteuern · ↗zubuttern  ●  (noch etwas) drauflegen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für gute Uhren muss man noch ein paar Tausender drauflegen.
Der Tagesspiegel, 23.12.1999
Wir haben allerdings in diesem Jahr finanziell nichts drauflegen können.
Süddeutsche Zeitung, 21.02.1994
Man konnte die Hand drauflegen und die Hand mitfahren lassen.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 656
Wer einer derart entstellenden Sehhilfe entgehen wollte, mußte kräftig was drauflegen.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 290
Ich kaufte mir zwei Böcke, legte eine Holzplatte drauf und hatte einen Schreibtisch.
Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 129
Zitationshilfe
„drauflegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/drauflegen>, abgerufen am 17.02.2019.

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