Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

duff

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
eWDG

Bedeutung

norddeutsch glanzlos, matt
Beispiele:
das Fenster ist (ganz) duff geworden
hellgrüne Seide, mit duffem Atlas von derselben Farbe gestreift [ H. MannSchlaraffenland1,289]

Verwendungsbeispiele für ›duff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der arabische Vers benutzt zunächst die kadenzierten Formen der grammatikalischen Funktionen; »duff« die flache, viereckige und doppelt bespannte Handtrommel gibt ausgezeichnet die Sprachakzente wieder. [Chottin, Alexis: Arabische Musik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 28922]
Sie liegen nebeneinander auf dem durchgelegenen Doppelbett, schauen zur Decke oder in den duffen Wandspiegel, schweigen, lachen, weinen, erzählen sich Anekdoten aus der Kindheit. [Die Zeit, 12.12.2005, Nr. 50]
Kein Wort zu viel darf sich Duff leisten, selbst am Begriff Constitution ist er mehrmals gescheitert. [Süddeutsche Zeitung, 11.06.2003]
Duff absolvierte als insgesamt fünfter Ire sein 100. Länderspiel und war diesmal Kapitän. [Die Zeit, 18.06.2012, Nr. 25]
Intensivere Farben lösen nun die stumpe bis duffe Tonigkeit der Anfänge ab und illuminieren die vielschichtige Ikonographie. [Süddeutsche Zeitung, 30.05.1997]
Zitationshilfe
„duff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/duff>.

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