dufte
GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungduf-te (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

berlinisch, salopp drückt begeisterte Anerkennung, großes Lob aus   ausgezeichnet
Beispiele:
das sind dufte Jungen/Jungs
eine dufte Puppe (= Mädchen)
euer Fest war 'ne dufte Sache
heute wird ein dufte Film gespielt
eine dufte Kluft (= ein feiner Anzug)
das schmeckt dufte
unser Lehrer ist dufte
Mensch, das Weib war dufte [TollerFeuer4]
gerissen, raffiniert
Beispiele:
ein dufter Gauner
eine dufte Nummer, Marke (= Kerl)
Der stellt immer solche duften Dinger an, und nachher will er's nie nich gewesen sin [G. HermannWordelmann163]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

dufte Adj. ‘gut, tüchtig, prima’, im 19. Jh. aus jidd. toffte (mit affektischer Verstärkung zur Zweisilbigkeit zu hebr. ṭōw ‘gut’) ins Berlin. übernommen und als Berliner Ausdruck auch in anderen Landschaften bekannt (vgl. dufter Junge, dufte Biene ‘flottes Mädchen’).
OpenThesaurus (09/2016)

Thesaurus

Synonymgruppe
1A  ugs. · allererste Sahne  ugs. · astrein  ugs. · bombastisch  ugs. · bombig  ugs. · cool  ugs. · der Hit  ugs. · doll  ugs. · erste Sahne  ugs. · fantastisch · geil  ugs. · genial  ugs. · großartig · hasenrein  ugs. · klasse  ugs. · knorke  ugs. · leinwand  ugs. · leiwand  ugs. · nicht schlecht  ugs. · phantastisch · phatt  ugs. · prima  ugs. · Sahne  ugs. · sauber  ugs. · spitze  ugs. · stark  ugs. · super  ugs. · tipptopp  ugs. · tofte  ugs. · töfte  ugs. · toll · zum Reinlegen  ugs.
Unterbegriffe
  • fantastic  fachspr. · fantastisch  fachspr. · pontastisch
Assoziationen

Worthäufigkeit

selten häufig

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