dumpfig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungdump-fig
eWDG, 1967

Bedeutung

muffig, modrig (riechend, schmeckend)
Beispiele:
ein dumpfiger Hof, Raum, ein dumpfiges Kino
die dumpfige (= stickige) Luft eines fensterlosen Raumes
es riecht dumpfig hier
das Heu, das nicht gewendet werden konnte, würde dumpfig werden [G. HermannWordelmann144]

Thesaurus

Synonymgruppe
dumpfig · ↗miefig · nicht ausreichend belüftet · ↗stickig · unbelüftet · ↗ungelüftet · ↗vermieft
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Luft

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›dumpfig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man kann nicht herumgehen in dieser klaren Luft mit einem so dumpfigen Innern.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 618
Trotzdem war es kalt, alles lag in einem fahlen Halbdunkel, fast erstickend war die leblose dumpfige und tote Luft.
Die Zeit, 02.04.1953, Nr. 14
Zur Winterszeit hielten sie sich in den engen dumpfigen Räumen ihrer Burgen auf.
Bauer, Hans: Wenn einer eine Reise tat, Leipzig: Koehler & Amelang 1973, S. 52
Sehr empfindlich sind Ziegen gegen alles schlechte, dumpfige, verschimmelte, angefaulte und angefrorene Futter.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 889
Er redet auch, mal allein, mal zuckersynchron, wobei der Zucker mit Samels Stimme spricht, nur dumpfiger.
Die Zeit, 02.10.1997, Nr. 41
Zitationshilfe
„dumpfig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dumpfig>, abgerufen am 18.03.2019.

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