durchbeben

GrammatikVerb · durchbebt, durchbebte, hat durchbebt
Aussprache
Worttrennungdurch-be-ben
Wortzerlegungdurch-beben
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben etw. durchbebt jmdn., etw.etw. erfüllt jmdn., etw. mit Beben
Beispiele:
Fieberschauer, Kälteschauer durchbebten sie
süße Schauer durchbebten ihn
übertragen
Beispiel:
Nur ein einziger Wunsch durchbebte die ausgehungerten Massen [A. ZweigEinsetzung163]

Typische Verbindungen zu ›durchbeben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchbeben‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchbeben‹

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Erschütterung durchbebt alle seine Kritiken und raubt ihnen die Sprache.
Süddeutsche Zeitung, 25.06.2004
Nur die Naturbetrachtung durchbebt dann die Brust noch mit der unbestimmten, und doch schon beseligenden Kraft gestaltlosen, religiösen Empfindens.
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8352
Ein süßer Schreck durchbebte ihre Gestalt und hohe Purpurröte übergoß ihre Wangen.
Meysenbug, Malwida von: Himmlische und irdische Liebe. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1905], S. 9387
Die Sehnsucht nach dem schönsten Tod, dem Theatertod, durchweht, durchbebt, durchglüht Leander Haußmanns in jedem Sinne furiose Schiller-Inszenierung.
Die Zeit, 25.02.1991, Nr. 08
Alberto Guignard de la Veigas Bilder durchbebt aber doch, bei aller kristalliner Raumauffassung, ein Vibrieren wie von Tambourinen.
Die Welt, 29.01.2000
Zitationshilfe
„durchbeben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchbeben>, abgerufen am 05.04.2020.

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