durchblicken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungdurch-bli-cken (computergeneriert)
Wortzerlegungdurch-blicken
Wortbildung mit ›durchblicken‹ als Erstglied: ↗Durchblicker  ·  mit ›durchblicken‹ als Grundform: ↗Durchblick
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
seinen Blick durch eine Öffnung oder einen durchsichtigen Körper richten; durchsehen
2.
umgangssprachlich die Zusammenhänge von etw. verstehen, erkennen
3.
etw. durchblicken lassen (= zu verstehen geben, andeuten)

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich einer Sache) bewusst werden · ↗aufnehmen · ↗begreifen · ↗erfassen · ↗fassen · ↗klar sehen · ↗verarbeiten  ●  ↗verstehen  Hauptform · (bei jemandem) fällt der Groschen  ugs., fig. · ↗(jemandem) eingehen  geh. · ↗(sich jemandem) erschließen  geh. · Klick machen  ugs. · blicken  ugs. · ↗checken  ugs. · dahintersteigen  ugs. · durchblicken  ugs. · ↗durchschauen  ugs. · ↗durchsehen  ugs. · ↗durchsteigen  ugs. · hinter etwas steigen  ugs. · ↗kapieren  ugs. · ↗peilen  ugs. · ↗raffen  ugs. · rallen  ugs., regional · ↗schnallen  ugs. · ↗spannen  ugs. · ↗überreißen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Autofahrer Außenstehende Bürger Chaos Dschungel Eingeweihter Experte Fachleute Fan Finanzbeamter Insider Kenner Kunde Laie Tarifdschungel Verbraucher Wirrwarr bald blicken da doch inzwischen kaum mehr noch richtig selbst sonst wirklich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchblicken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ließ aber bereits durchblicken, dass sich die Zusammenarbeit wohl nicht auf die jetzigen Partner beschränken werde.
Die Welt, 11.08.2003
Wahrscheinlich hatte er allzu deutlich seine Absicht durchblicken lassen, die Tochter später zu heiraten.
Der Tagesspiegel, 16.09.1998
Sie selber hielt sich, das ließ sie gelegentlich nebenbei durchblicken, für eine Schönheit.
Rosendorfer, Herbert: Großes Solo für Anton, Zürich: Diogenes 2000 [1976], S. 282
Strauß hat Ihnen vorgeworfen, Sie würden politisch nicht mehr durchblicken.
Der Spiegel, 05.12.1983
Sie sprach ohne Betonung, sie warf sich nicht auf, klagte nicht an, ließ nichts durchblicken.
Wolf, Christa: Was bleibt, Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag 1990, S. 61
Zitationshilfe
„durchblicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchblicken>, abgerufen am 19.06.2019.

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