Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

durchdenken

Grammatik Verb · durchdenkt, durchdachte, hat durchdacht
Aussprache 
Worttrennung durch-den-ken
Wortzerlegung durch- denken
Wortbildung  mit ›durchdenken‹ als Letztglied: tief durchdacht · tiefdurchdacht
eWDG

Bedeutung

etw. bis ins Einzelne überlegen
Beispiele:
eine Aufgabe, den Plan genau, kritisch, neu durchdenken
er muss das Ganze, alle Einzelheiten, seine Lage noch einmal durchdenken
Grammatik: oft im Partizip II
Beispiele:
etw. ist wissenschaftlich durchdacht
eine fein durchdachte Arbeitsteilung, Organisation

Thesaurus

Synonymgruppe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›durchdenken‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchdenken‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchdenken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er war sich noch nicht sicher, wollte es noch einmal durchdenken. [Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 143]
Ich bin zudem überzeugt, daß ich damals nicht fähig war, etwas wirklich zu durchdenken. [Hein, Christoph: Horns Ende, Hamburg: Luchterhand 1987 [1985], S. 3]
Sie sollten aber diese Probleme durchdenken statt einander zu bespitzeln. [Die Zeit, 28.03.2011, Nr. 13]
Ich plane weit im Voraus, ich denke die Dinge im Detail durch. [Die Zeit, 25.10.2010, Nr. 43]
Bei ruhigerer Überlegung war es ihr leichter gewesen, alles durchzudenken. [Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 102]
Zitationshilfe
„durchdenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchdenken>.

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