durcheinandergehen

Grammatik Verb
Worttrennung durch-ei-nan-der-ge-hen · durch-ein-an-der-ge-hen
Wortzerlegung durcheinander-gehen

Thesaurus

Synonymgruppe
(irgendwo) herrscht Chaos · drunter und drüber gehen · durcheinandergehen · es herrscht (ein großes) Durcheinander (bei)
Assoziationen
  • (ein ständiges) Hin und Her · (wieder) Kommando zurück · heute so (und) morgen so  ●  (jemand) weiß (auch) nicht, ob er warm oder kalt ist  ugs., Redensart · (jemand) weiß (auch) nicht, was er will  ugs. · mal hü(h) und mal hott sagen  ugs., Spruch, variabel · mal so, mal so  ugs. · man weiß nicht, woran man ist (bei jemandem)  ugs. · ↗rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln  ugs., Spruch, variabel
Synonymgruppe
(etwas / jemanden) verwechseln (mit) · ↗durcheinandergeraten (mit)  ●  ↗(etwas) durcheinanderbringen  ugs. · (jemandem) durcheinandergehen  ugs. · ↗(jemandem) durcheinandergeraten  ugs. · ↗durcheinanderkommen (mit)  ugs.
Assoziationen
  • leicht (mit etwas anderem) zu verwechseln · ↗verwechselbar · verwechslungsgefährdet

Typische Verbindungen zu ›durcheinandergehen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durcheinandergehen‹.

Verwendungsbeispiele für ›durcheinandergehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In dem Artikel geht nach meinem Dafürhalten so einiges durcheinander.
Die Zeit, 27.10.2008, Nr. 43
Alles geht durcheinander, keiner weiß genau, wer mit wem geschlafen hat.
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2000
Doch der romanische Sprachgebrauch drang über Burgund nach Süddeutschland vor, beide Bezeichnungen gehen schließlich durcheinander.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7251
Man ist zuversichtlich, man hat gleich gewußt, daß es schiefgehen wird, man stellt sich als Freiwilliger, man flieht - das alles geht durcheinander.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1937. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1937], S. 50
Das könnte sein, aber bei den vielen Besprechungen, die damals stattfanden, geht es natürlich mit den Uhrzeiten und den Tagen etwas durcheinander.
o. A.: Dreiundneunzigster Tag. Donnerstag, 28. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16249
Zitationshilfe
„durcheinandergehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durcheinandergehen>, abgerufen am 11.05.2021.

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