Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

durchfärben

Grammatik Verb
Worttrennung durch-fär-ben
Wortzerlegung durch- färben
Wortbildung  mit ›durchfärben‹ als Erstglied: Durchfärbung
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. durch und durch gründlich färben
Beispiel:
Wolle, ein Kleid gleichmäßig durchfärben
2.
durch eine Umhüllung dringen und abfärben
Beispiel:
daß das Packpapier anfing rundherum naß zu werden und die rosarote Pappe durchfärbte [ BöllAdam77]

Verwendungsbeispiele für ›durchfärben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit die Augen nicht durch die Schneefläche geblendet werden, sollten die Scheiben einheitlich durchgefärbt sein. [Süddeutsche Zeitung, 15.03.1996]
Letzte Woche färbte der braune Fleck auch nach Bonn durch. [Der Spiegel, 14.04.1986]
Es ist so groß wie eine Turnhalle und von einer Lichtinstallation bis in die letzte Ecke durchfärbt. [Die Zeit, 07.12.2006, Nr. 49]
Letztere eignen sich nicht zum Recycling, da sie durchgefärbt sind. [Süddeutsche Zeitung, 03.08.1996]
Das Schwarz des 620ers erscheint relativ hell, färbt dafür aber nicht auf die Rückseite des Blattes durch. [C't, 1997, Nr. 1]
Zitationshilfe
„durchfärben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchf%C3%A4rben>.

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