durchfärben

GrammatikVerb
Worttrennungdurch-fär-ben (computergeneriert)
Wortzerlegungdurch-färben
Wortbildung mit ›durchfärben‹ als Erstglied: ↗Durchfärbung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. durch und durch gründlich färben
Beispiel:
Wolle, ein Kleid gleichmäßig durchfärben
2.
durch eine Umhüllung dringen und abfärben
Beispiel:
daß das Packpapier anfing rundherum naß zu werden und die rosarote Pappe durchfärbte [BöllAdam77]

Typische Verbindungen zu ›durchfärben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchfärben‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchfärben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit die Augen nicht durch die Schneefläche geblendet werden, sollten die Scheiben einheitlich durchgefärbt sein.
Süddeutsche Zeitung, 15.03.1996
Letzte Woche färbte der braune Fleck auch nach Bonn durch.
Der Spiegel, 14.04.1986
Es ist so groß wie eine Turnhalle und von einer Lichtinstallation bis in die letzte Ecke durchfärbt.
Die Zeit, 07.12.2006, Nr. 49
Das Schwarz des 620ers erscheint relativ hell, färbt dafür aber nicht auf die Rückseite des Blattes durch.
C't, 1997, Nr. 1
Die enorme Bedeutung, die London dem Nordsee-Öl aus innenpolitischen Gründen beimißt, färbte andererseits längst schon auf die britsche Außenpolitik durch.
Die Zeit, 12.12.1975, Nr. 51
Zitationshilfe
„durchfärben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchf%C3%A4rben>, abgerufen am 05.04.2020.

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