Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

durchfinden

Grammatik Verb · findet durch, fand durch, hat durchgefunden
Aussprache 
Worttrennung durch-fin-den
Wortzerlegung durch- finden
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich sich zurechtfinden
Beispiele:
ich fand mich in der Stadt gut durch
Sie werden sich schon durchfinden!
(sich) nicht (mehr) durchfindendie Übersicht verlieren, etw. nicht (mehr) verstehen
Beispiele:
da finde ich nicht (mehr) durch
bei den vielen Namen finde ich mich nicht (mehr) durch
Aber er fände beim besten Willen nicht mehr durch [ Hausm.Abel165]

Verwendungsbeispiele für ›durchfinden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Frau fand nicht mehr durch und ließ es bleiben. [Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 292]
Es ist unmöglich, daß sich zu mir jemand durchfinden kann. [Brief von Ernst G. an Irene G. vom 12.09.1937, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Vorsichtig und mühsam versucht die Frau, sich dazwischen durchzufinden, niemanden zu treten und selbst immer einen sicheren Stand zu finden. [Die Zeit, 03.07.1981, Nr. 28]
Da fände sich niemand mehr durch, und das Veto des Bundesrats wäre sicher. [Die Zeit, 28.01.1963, Nr. 04]
Bargläser (Bild 19) finden wir in so zahlreichen Formen vor, daß es nicht immer leicht ist, sich hier durchzufinden. [Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 34]
Zitationshilfe
„durchfinden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchfinden>.

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