durchfinden

GrammatikVerb · fand durch, hat durchgefunden
Aussprache
Worttrennungdurch-fin-den (computergeneriert)
Wortzerlegungdurch-finden
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich sich zurechtfinden
Beispiele:
ich fand mich in der Stadt gut durch
Sie werden sich schon durchfinden!
(sich) nicht (mehr) durchfindendie Übersicht verlieren, etw. nicht (mehr) verstehen
Beispiele:
da finde ich nicht (mehr) durch
bei den vielen Namen finde ich mich nicht (mehr) durch
Aber er fände beim besten Willen nicht mehr durch [Hausm.Abel165]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Frau fand nicht mehr durch und ließ es bleiben.
Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 292
Es ist unmöglich, daß sich zu mir jemand durchfinden kann.
Brief von Ernst G. an Irene G. vom 12.09.1937, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Vorsichtig und mühsam versucht die Frau, sich dazwischen durchzufinden, niemanden zu treten und selbst immer einen sicheren Stand zu finden.
Die Zeit, 03.07.1981, Nr. 28
Und selbst die finden durch den Regelungsdschungel häufig längst nicht mehr durch.
Die Welt, 31.10.2003
Es ist nicht leicht, sich in der Historie des eigenen Lebens durchzufinden.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 14
Zitationshilfe
„durchfinden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchfinden>, abgerufen am 27.06.2019.

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