durchkriegen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungdurch-krie-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungdurch-kriegen1

Bedeutungsübersicht+

  1. [umgangssprachlich] ...
    1. 1. etw. durchhauen, durchsägen können
    2. 2. jmdn. durchbringen
    3. 3. etw. durchsetzen
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
etw. durchhauen, durchsägen können
Beispiel:
ich kriege den Ast, das dicke Brett nicht durch
2.
jmdn. durchbringen
Beispiel:
wir kriegen den Kranken schon durch
3.
etw. durchsetzen
Beispiel:
ein Gesetz, einen Antrag, Plan durchkriegen

Typische Verbindungen zu ›durchkriegen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchkriegen‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchkriegen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich habe welche dabei, aber ich kriege sie nicht durch.
Der Tagesspiegel, 10.07.2003
Die sind schon so unruhig zum Tisch gekommen, dass sie ihren Sprung gar nicht durchkriegen konnten.
Süddeutsche Zeitung, 19.02.2001
Das kriegen die nie durch, das verstößt doch gegen das Grundgesetz.
Die Zeit, 08.03.2010, Nr. 10
Aber ob er das mit dieser Partei und mit diesen Methoden auch durchkriegt, scheint er zu bezweifeln.
Die Welt, 18.06.1999
Wir haben vor Gericht durchgekriegt, daß sie in gelb-rot umlackieren mußten.
Bild, 18.04.2005
Zitationshilfe
„durchkriegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchkriegen>, abgerufen am 09.04.2020.

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