Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

durchkriegen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung durch-krie-gen
Wortzerlegung durch- kriegen1

Bedeutungsübersicht+

  1. [umgangssprachlich] ...
    1. 1. etw. durchhauen, durchsägen können
    2. 2. jmdn. durchbringen
    3. 3. etw. durchsetzen
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
etw. durchhauen, durchsägen können
Beispiel:
ich kriege den Ast, das dicke Brett nicht durch
2.
jmdn. durchbringen
Beispiel:
wir kriegen den Kranken schon durch
3.
etw. durchsetzen
Beispiel:
ein Gesetz, einen Antrag, Plan durchkriegen

Verwendungsbeispiele für ›durchkriegen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich habe welche dabei, aber ich kriege sie nicht durch. [Der Tagesspiegel, 10.07.2003]
Die sind schon so unruhig zum Tisch gekommen, dass sie ihren Sprung gar nicht durchkriegen konnten. [Süddeutsche Zeitung, 19.02.2001]
Das kriegen die nie durch, das verstößt doch gegen das Grundgesetz. [Die Zeit, 08.03.2010, Nr. 10]
Sein Vater brauchte ihn für Schwarzarbeit, damit er seine neun Kinder durchkriegen konnte. [Süddeutsche Zeitung, 23.09.2000]
Aber ob er das mit dieser Partei und mit diesen Methoden auch durchkriegt, scheint er zu bezweifeln. [Die Welt, 18.06.1999]
Zitationshilfe
„durchkriegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchkriegen>.

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