Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

durchleiden

Grammatik Verb · durchleidet, durchlitt, hat durchlitten
Aussprache 
Worttrennung durch-lei-den
Wortzerlegung durch- leiden
eWDG

Bedeutung

gehoben etw. erleiden, durchmachen
Beispiele:
Schmerzen, Jammer durchleiden
er hat viel durchlitten
durchlitt Lucile […] alle Hölle der letzten, bittersten Einsamkeit [ ZuckmayerLeben u. Tod155]

Thesaurus

Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›durchleiden‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchleiden‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchleiden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie haben an diesem Abend alle Qualen durchlitten, vor denen sie bisher geflohen waren. [Die Zeit, 25.09.1995, Nr. 39]
Besser, als vor ihm davonzulaufen, ist, es sieghaft zu durchleiden. [Die Zeit, 05.12.1946, Nr. 42]
Dann wäre sie es wert, durchlebt und durchlitten zu werden. [Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652]
Ich saß nur zehn Meter vom "Führer" entfernt, durchlitt seine geifernde Rede und fand seine Argumente absolut abwegig. [Die Zeit, 03.12.2001, Nr. 49]
Er hat sich diesen Erfahrungen gestellt und sie bis in die Tiefe durchlebt und durchlitten. [Die Zeit, 27.06.1957, Nr. 26]
Zitationshilfe
„durchleiden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchleiden>.

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