Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

durchlochen

Grammatik Verb
Worttrennung durch-lo-chen
Wortzerlegung durch- lochen

Typische Verbindungen zu ›durchlochen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchlochen‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchlochen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Schäfte bestanden, soweit wir bisher sehen, in den Anfangen aus durchlochten Hirschgeweihstücken, später auch aus Holz. [Rust, Alfred: Der primitive Mensch. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 892]
Es kommt aber offenbar häufig vor, dass der Zettel nicht wirklich durchgelocht wird. [Der Tagesspiegel, 11.11.2000]
Er durchlocht die Menschen gleichsam wie Hollerithkarten und ermöglicht so ihre Verwaltung nach generellen Gesichtspunkten. [Freyer, Hans: Gesellschaft und Kultur. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 24917]
Für die Grundangelei sind Bleischrote verschiedener Durchmesser oder die durchlochten Gleit‑ bzw. Laufbleie am besten geeignet. [Zeiske, Wolfgang: Angle richtig!, Berlin: Sportverl. 1974 [1959], S. 17]
Holz oder Zähnen sind Beile, Beilfassungen, Keulen, z.T. durchlocht, Meißel, Pfriemen, Schäfte u. a. hergestellt. [o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 11287]
Zitationshilfe
„durchlochen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchlochen>.

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