Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

durchschütteln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung durch-schüt-teln
Wortzerlegung durch- schütteln
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich jmdn. tüchtig schütteln
Beispiele:
er packte ihn am Kragen und schüttelte ihn ordentlich durch
wir wurden in der Bahn, im Bus, auf der holprigen Straße ganz schön durchgeschüttelt

Thesaurus

Synonymgruppe
aufwühlen · durchschütteln · schütteln

Typische Verbindungen zu ›durchschütteln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchschütteln‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchschütteln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bringe es auch nicht fertig, ihn so heftig durchzuschütteln. [Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 59]
Es hat mich so stark durchgeschüttelt, dass ich erst einmal gar nichts gespürt habe. [Die Zeit, 01.01.2012 (online)]
Vor gut einem halben Jahr hat es mich ähnlich durchgeschüttelt, da war ich kaum ich selbst. [Die Welt, 18.03.2005]
Es hat ihn durchgeschüttelt, als er von diesen Zeiten erzählt hat. [Die Welt, 15.04.2004]
Manchmal ist die Lehre schwer zu verstehen, manchmal schüttelt sie einen durch wie ein trockener Witz. [Der Tagesspiegel, 09.03.2005]
Zitationshilfe
„durchschütteln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchsch%C3%BCtteln>.

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