durchschütteln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungdurch-schüt-teln
Wortzerlegungdurch-schütteln
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich jmdn. tüchtig schütteln
Beispiele:
er packte ihn am Kragen und schüttelte ihn ordentlich durch
wir wurden in der Bahn, im Bus, auf der holprigen Straße ganz schön durchgeschüttelt

Thesaurus

Synonymgruppe
aufwühlen · durchschütteln · schütteln

Typische Verbindungen zu ›durchschütteln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchschütteln‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchschütteln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es hat mich so stark durchgeschüttelt, dass ich erst einmal gar nichts gespürt habe.
Die Zeit, 01.01.2012 (online)
Vor gut einem halben Jahr hat es mich ähnlich durchgeschüttelt, da war ich kaum ich selbst.
Die Welt, 18.03.2005
Ich bringe es auch nicht fertig, ihn so heftig durchzuschütteln.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 59
Sie werden vielmehr kräftig durchgeschüttelt und nur der Luft ausgesetzt.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 335
Daunendecken mit einer sehr weichen Bürste abbürsten und vorsichtig durchschütteln.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 230
Zitationshilfe
„durchschütteln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchsch%C3%BCtteln>, abgerufen am 01.04.2020.

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