durchscheinen

GrammatikVerb · scheint durch, schien durch, hat durchgeschienen
Aussprache
Worttrennungdurch-schei-nen
Wortzerlegungdurch-scheinen
Wortbildung mit ›durchscheinen‹ als Grundform: ↗durchscheinend
eWDG, 1967

Bedeutung

durch etw., eine Öffnung hindurchscheinen
Beispiele:
das Rouleau ist heruntergelassen, aber an den Seiten scheint Licht durch
Ich sah auf das Meer, das zwischen den Wäldern durchschien [H. W. RichterSpuren306]

Typische Verbindungen zu ›durchscheinen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Absicht Bemühen Dimension Grundierung Hintergrund Kontur Licht Liebe Motiv Oberfläche Rückseite Skepsis Sonne Struktur Vorbild Zeile bisweilen da dennoch deutlich gelegentlich hier immer manchmal scheinen selten stets wieder zugleich überall

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchscheinen‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchscheinen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Beschriftungen lassen sich außergewöhnlicherweise auch transparent gestalten, um den dahinterliegenden Plan durchscheinen zu lassen.
C't, 1995, Nr. 10
Und für einen Moment scheint da der junge Mary noch einmal durch.
Die Zeit, 12.02.2007, Nr. 07
Die Lust auf Führung lässt er unverhohlener als bisher durchscheinen.
Süddeutsche Zeitung, 27.11.2004
In allen großen Wörtern scheint das kalte Grinsen der Macht durch.
Der Tagesspiegel, 08.06.2003
Ein warmer Spätsommerregen fällt auf ihre weißen T-Shirts, bis ihre Haut durchscheint.
Dückers, Tanja: Spielzone, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2002 [1999], S. 114
Zitationshilfe
„durchscheinen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchscheinen>, abgerufen am 18.01.2020.

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