durchschimmern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungdurch-schim-mern
Wortzerlegungdurch-schimmern
eWDG, 1967

Bedeutung

durch etw., eine Öffnung hindurchschimmern
Beispiel:
durch den Vorhang, unter der Tür schimmert Licht durch
übertragen
Beispiel:
gehobeneine Kunst, die früh schon durchs Moderne ... das zeitlos Vorbildliche, Klassische durchschimmern ließ [Th. Mann11,547]

Thesaurus

Synonymgruppe
anklingen · assoziiert sein (mit) · ↗durchklingen · durchschimmern · konnotiert sein · mit angesprochen sein · ↗mitklingen · ↗mitschwingen
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›durchschimmern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchschimmern‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchschimmern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch schimmert ein Muster durch, wie ein Erfolg bei so aussichtslos erscheinenden Missionen möglich ist.
Die Zeit, 24.10.2011, Nr. 43
Er läßt die Dinge teils transparent durchschimmern, verdeckt sie teils auch ganz.
Der Tagesspiegel, 07.12.1997
Blaue, längst entweihte Seide schimmerte durch und verbarg sich wieder.
Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 68
In den älteren Traditionen schimmert noch ein durchaus legitimes Verhältnis zu den T. durch.
Elliger, K.: Teraphim. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 33898
Das ist kein exakter Geschichtsbericht, aber die Tatsachen schimmern überall durch.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 15398
Zitationshilfe
„durchschimmern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchschimmern>, abgerufen am 01.04.2020.

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