durchschleichen

GrammatikVerb · schlich durch, ist/hat durchgeschlichen
Worttrennungdurch-schlei-chen
Wortzerlegungdurch-schleichen
eWDG, 1967

Bedeutung

durch eine Öffnung, Absperrung schleichen
mit Hilfsverb ›ist‹
Beispiele:
er schlich durch die feindliche Vorpostenkette durch
er war nachts durchgeschlichen
mit Hilfsverb ›hat‹
sich durchschleichen
Beispiel:
er hat sich durch die Postenketten durchgeschlichen

Typische Verbindungen
computergeneriert

schleichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchschleichen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine ahnende Empfindung durchschlich mich so sanft wie eine weiche zarte Hand.
Scheerbart, Paul: Immer mutig! In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1902], S. 4531
Er schlich sich vorsichtig zwischen den Strandkörben durch, immer näher.
Heym, Georg: Der Dieb. In: Deutsche Literatur, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1911], S. 10766
Er gibt sich als interessierter Kunde, schleicht unauffällig zwischen den Kleiderständern durch.
Bild, 28.04.2000
Nun werde man sich, "als Normalo verkleidet", zur "Mutter aller Feten" durchschleichen.
Die Zeit, 05.08.1996, Nr. 32
Nun werde man sich, "als Normalo verkleidet", zur "Mutter aller Feten" durchschleichen.
Die Zeit, 02.08.1996, Nr. 32
Zitationshilfe
„durchschleichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchschleichen>, abgerufen am 25.08.2019.

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