durchwählen

GrammatikVerb · wählt durch, wählte durch, hat durchgewählt
Worttrennungdurch-wäh-len
Wortzerlegungdurch-wählen
Wortbildung mit ›durchwählen‹ als Grundform: ↗Durchwahl
DWDS-Vollartikel, 2019

Bedeutungen

1.
jmd. wählt irgendwohin durchohne Weiterleitung durch eine Telefonzentrale einen Teilnehmer direkt anrufen
Beispiele:
Nach Paris aber konnte man einfach durchwählen. [Die Zeit, 09.10.2013, Nr. 41]
Allerdings ist es schon seit ein paar Jahren kein Problem mehr, von einem gewöhnlichen Anschluss in Bombay oder Kalkutta nach London oder Frankfurt durchzuwählen. [Frankfurter Rundschau, 11.12.2000]
Ab kommenden Montag, 7 Uhr, können Berliner Fernsprechteilnehmer nach Albanien durchwählen. [Berliner Zeitung, 17.05.1990]
In zahlreichen Moskauer Bezirken war es in letzter Zeit möglich, direkt durchzuwählen und in Sekundenschnelle die Verbindung herzustellen. [Der Spiegel, 12.07.1982, Nr. 28]
2.
jmd. wählt zu jmdm., etw. durchvon einer Nebenstellenanlage direkt in das öffentliche Netz wählen bzw. von außen direkt einen Nebenanschluss anwählen
Beispiele:
Ab morgen nämlich hat die »BZ« [Berliner Zeitung] eine neue Rufnummer, die es gestattet, von zu Hause oder der Fernsprechzelle aus direkt zum Gesprächspartner durchzuwählen. [Berliner Zeitung, 26.09.1965]
Bei der »Hamburger Morgenpost«, drei Etagen tiefer, erlebte ein Anrufer, der direkt zu dem Anschluß eines Redakteurs durchwählen wollte, die Unterhaltung von zwei Männern mit[…] [Der Spiegel, 14.11.1962, Nr. 46]

Typische Verbindungen zu ›durchwählen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchwählen‹.

Zitationshilfe
„durchwählen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchw%C3%A4hlen>, abgerufen am 01.04.2020.

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