durchweichen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungdurch-wei-chen
Wortzerlegungdurch-weichen1
eWDG, 1967

Bedeutungen

I.
durch und durch nass, weich werden
Grammatik: Präsens ‘weicht durch’, Präteritum ‘weichte durch’, mit Hilfsverb ‘ist’, Partizip II ‘durchgeweicht’
Beispiele:
das Obst war angefault, sodass die Tüte bald durchweichte
der Karton stand im Regen und war völlig durchgeweicht
II.
etw. durch und durch nass, weich machen
Grammatik: Präsens ‘durchweicht’, Präteritum ‘durchweichte’, mit Hilfsverb ‘hat’, Partizip II ‘durchweicht’
Beispiele:
der Landregen durchweichte alle Wege
der lehmige Boden war fußtief vom Wasser durchweicht
bildlich
Beispiel:
Bis auf die Knochen muß der Junge durchweicht sein (= völlig durchnässt muss der Junge sein) [RaabeIII 5,252]

Typische Verbindungen zu ›durchweichen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchweichen‹.

Verwendungsbeispiele für ›durchweichen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach ihrem Tod liegt es auf ihrem Grab, durchweicht vom Regen.
Bild, 12.03.2005
Bei Regen weichen wir bis auf die Haut durch, denn Kleidung und Schuhe sind unzureichend.
Der Tagesspiegel, 27.07.2004
Papier, das aus dem Briefkasten kommt, noch leicht durchweicht vom morgendlichen Regen.
Die Zeit, 07.02.2012 (online)
Er durchweicht den Bart so, daß ihn die Klinge leicht und restlos fortnehmen kann.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 02.03.1934
Aufgeplatzte Wasserflaschen durchweichen die Kartons, Reis rieselt aus den Ritzen.
Süddeutsche Zeitung, 28.03.2003
Zitationshilfe
„durchweichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchweichen>, abgerufen am 08.04.2020.

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