durchzwängen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungdurch-zwän-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungdurch-zwängen
eWDG, 1967

Bedeutung

sich durch etw. mühsam einen Weg bahnen, sich hindurchzwängen
Beispiel:
sich (durch die Menschenmenge) bis zur Tür, Theke durchzwängen
etw. durchzwängen
Beispiel:
zwängt er seine schon etwas feist gewordene Gestalt ... zwischen den Maschinen und aufgestapelten Ballen durch [St. ZweigBalzac103]

Typische Verbindungen
computergeneriert

zwängen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchzwängen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich zwängte mich gleich nach vorn durch, da lag der Maler.
Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 402
Wenn er aufwacht, wird sich Graham zwischen den Sitzen nach hinten durchzwängen.
Die Zeit, 23.02.2004, Nr. 08
Kaum hatte die Mauer ein Loch gezeigt, zwängte sich die Arzttochter auch schon durch.
Süddeutsche Zeitung, 19.04.1997
Dem Kommissär gelingt es nicht, sich durch die dicht besetzten Bankreihen durchzuzwängen.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 11.03.1924
Kostas zwängte sich zwischen Bett und Schrank zum Balkonfenster durch und öffnete es.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 198
Zitationshilfe
„durchzwängen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/durchzwängen>, abgerufen am 21.03.2019.

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