duschen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungdu-schen
Wortbildung mit ›duschen‹ als Erstglied: ↗Duschanlage · ↗Duschbad · ↗Duschecke · ↗Duscher · ↗Duschgel · ↗Duschgelegenheit · ↗Duschkabine · ↗Duschkopf · ↗Duschnische · ↗Duschraum · ↗Duschvorhang · ↗Duschwand
 ·  mit ›duschen‹ als Letztglied: ↗abduschen  ·  mit ›duschen‹ als Grundform: ↗Dusche
eWDG, 1967

Bedeutung

sich unter sprühendes Wasser stellen
Beispiele:
sich kalt, warm duschen
jeden Freitag beim Duschen gaben sie die Wäsche ab [RennKrieg ohne Schlacht20]
jmdn. duschen
Beispiel:
Ein Arbeiter überspritzte ihn mit Wasser, wie man einen Elefanten duscht [Kellerm.Tunnel144]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dusche · duschen
Dusche f. ‘Brause, Brausebad’ wird im 18. Jh. als medizinischer Terminus aus dem Frz. ins Dt. entlehnt und im 19. Jh. allgemein gebräuchlich. Frz. douche ‘Dachrinne, Wasserabflußröhre’, dann ‘Brausebad, Gießbad’ stammt von gleichbed. ital. doccia, das letztlich an lat. dūcere ‘ziehen, führen, leiten’ anzuschließen und vielleicht als Rückbildung aus ital. doccione ‘Wasserleitungsröhre’ (von lat. ductio, Genitiv ductiōnis ‘das Ziehen, Führen, Leitung’) oder als Fortsetzung eines vlat. ducea, ducia aufzufassen ist; s. auch ↗Düse. duschen Vb. (18. Jh.), vgl. frz. doucher.

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) Duschbad nehmen · (sich) duschen · duschen · unter die Dusche gehen · unter die Dusche springen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Baden Champagner Obdachlose Schampus Sekt abduschen aufstehen ausgiebig ausruhen baden dreimal duschen eiskalt essen fernsehen frühstücken heiß joggen kalt kochen morgens putzen rasieren saunen schlafen schwitzen umziehen warm waschen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›duschen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den deutschen Spielern war es egal, erleichtert gingen sie kurze Zeit später duschen.
Der Tagesspiegel, 10.05.2005
Er zwang seine Opfer immer, nach dem Sex zu duschen.
Bild, 22.12.1999
Dann sollten sie gründlich duschen, denn die Hygiene sei nun einmal oberstes Gesetz.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 254
Er duschte und aß etwas, und es schien ihm besserzugehen.
Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 307
Die haben bis nachmittags um drei geduscht und sich die Haut fast runtergeschrubbt.
Wallraff, Günter: Ganz unten, Berlin: Aufbau-Verl.1986 [1985], S. 225
Zitationshilfe
„duschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/duschen>, abgerufen am 13.11.2019.

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