duster

Grammatik Adjektiv
Worttrennung dus-ter
Wortbildung  mit ›duster‹ als Letztglied: ↗zappenduster
DWDS-Verweisartikel

Bedeutung

landschaftlich, besonders norddeutsch
Synonym zu düster
Beispiel:
im Dustern wird man aus der Gegend nicht klug [ DöblinAlexanderpl.216]

letzte Änderung:

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

düster · duster · Düsternis · verdüstern
düster, duster Adj. ‘dunkel, unfreundlich’, aus dem Nd. Die westgerm. Adjektivformen asächs. thiustri, niederrhein. dūster (12. Jh.), mnd. dǖster ‘finster, trübe, unklar, zweifelhaft’, nd. dǖster, duster, mnl. duuster, nl. duister, afries. thiustere, aengl. þēostor, þēostre, þīestre (westgerm. *þiustria-) sind wohl verwandt mit anord. þoka ‘Nebel’, russ. túsklyj (тусклый) ‘trübe, matt’, serbokr. nàtuštiti se ‘sich umwölken’. Setzt man eine Vorstellung ‘anschwellender Nebel, zunehmende Dunkelheit’ voraus, so ist Anschluß an die Wurzel ie. *tē̌u-, *teu̯ə-, *tū̌- ‘schwellen’ (s. ↗Daumen, ↗tausend) möglich, eventuell (für alle Formen) über eine Gutturalerweiterung. Düsternis f. ‘Dunkelheit, Finsternis’, mhd. dusternisse. verdüstern Vb. ‘dunkel werden’, mhd. verdustern ‘verfinstern’.

Typische Verbindungen zu ›duster‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›duster‹.

Zitationshilfe
„duster“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/duster>, abgerufen am 23.04.2021.

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