Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ängstigen

ängstigen,
angere, premere, ängsten, drängen: ein traum, durch den sie nicht ein wenig geängstiget ward. Galmy 142;
uns selbst engstigen und plagen.
Ayrer 350ᵃ;
sich um etwas ängstigen. pers. rosenth. 6, 1; ich habe mich recht um sie geängstigt. Gotter 3, 334; Stanley tritt zu ihm und versucht ihn hinweg zu ängstigen. Schiller 678; die verirrten in den schafstall der kirche zurück zu ängstigen. 948;
wie es im jammer war, im ängstigen,
da schickt ihm diese amme gott der herr.
Tieck 2, 247;
er machte ihm seine uniform täglich um einen daumen knapper, um ihn aus ihr heraus zu ängstigen. J. Paul uns. loge 2, 44; ein von entzündeten materien geängstigtes erdreich. Kant 9, 75.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1852), Bd. I (1854), Sp. 362, Z. 28.

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Zitationshilfe
„ängstigen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%A4ngstigen>, abgerufen am 14.08.2020.

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