Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

äpfelbrater, m.

äpfelbrater, m.
puer molliter et delicate nutritus, homo ignavus, in re futili occupatus: aber so ein mensch möcht sich leicht unter den äpfelbratern verlieren. Weise erzn. 205; obs allein öpfl praten (ob sie sich nur mit unbedeutenden dingen abgeben). Westenrieder beitr. 8, 153; der kann mehr als äpfel braten;
zeuch hin und wasch, so wil ich bleiben,
mein zeit vor dem ofen vertreiben,
öpfel und pirn umbkern vermessen,
und welche pfiffen, die wil ich essen.
H. Sachs III. 3, 82ᵇ;
Karl. und für mich zum nachtisch hat die tante einen apfel gebraten. Götz. kannst du sie nicht roh essen? Karl. schmeckt so besser. Göthe. herr Nicolai, gehn sie hintern ofen und essen ihren gebratenen apfel! Voss gegen Nicolai. s.äpfelpfeiser.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 534, Z. 58.

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Zitationshilfe
„äpfelbrater“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%A4pfelbrater>, abgerufen am 07.08.2020.

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