Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

äsen

äsen,
gleichviel mit aasen, vom weiden und fressen grasender thiere, zumal der hirsche: wo der hirsch äset, da lauert auch der wolf; wann wir den jägern und forstknechten glauben wollen, so soll der hirsche und rothen wildprets äsen in den saaten und feldern nicht sonderlich schädlich fallen. Hohberg 2, 50ᵃ;
ho ho ho, mein lieber weidmann,
was hat der edle hirsch heut zu felde gethan?
jo ho ho, mein lieber weidmann,
das will ich dir bald sagen an:
er hat geäset den haber und das korn,
das hat erweckt den bauern manch groszen zorn.
weidspr. 199.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 586, Z. 42.

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Zitationshilfe
„äsen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%A4sen>, abgerufen am 08.05.2021.

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