Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

äsig

äsig,
edax, cibi appetens, esculentus, sapidus: der mensch ist äsig, hat guten appetit; wo fehlts, dasz du so unäsig bist? so wenig issest; äsiges, schmackhaftes brot, unäsiges, verdorbenes; er hat viel äsiges, äsige mittel, lebensmittel. Stald. 1, 113. Tobler 29ᵇ. mehr schweizerisch und schwäbisch, als hochdeutsch, doch schreibt Fischart: da war ein wilder mönch, ein waldbien, ein bruder Claus in der clausen, aber ein äsiger, doch kein heuschreckenäsiger, sonder honigfräsiger. Garg. 225;
die schafe sollen salz lecken:
es hält sie äsig und gesund.
H. Sachs 1, 87ᶜ.
besser vielleicht zu schreiben äszig wie fräszig, obschon as und asz schwanken. s.äszig.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 587, Z. 5.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
ausstehlich
Zitationshilfe
„äsig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%A4sig>, abgerufen am 08.05.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)