Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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ästen

ästen,
propagari, äste treiben, gewinnen, mhd. esten, sich ästen, propagare se: ein tüchtiger meister weckt brave schüler und ihre thätigkeit ästet wieder ins unendliche. Göthe 37, 51; der alte stamm ästet sich zu einem ungeheuren narrenbaume. 36, 136; wie ein hirsch, der ohne rücksicht des territoriums sich ästet, denk ich, musz auch der mineraloge sein. Göthe bei Merck 1, 267.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 589, Z. 38.

asten

asten,
colere, in wetterauischen weisthümern: wer sein gut nicht ast oder buwet. 3, 372. 393; der sein gut estet und bauet. 3, 413; solche guter asten und bawen. 3, 456; einen hof asten und under handen han. 3, 494; guter die er nit selber astet oder buwet. 3, 495. einmal ist gesetzt: buwet und eret. 3, 452. hof zu Elma, den itzunt Clas Kalhart ast und bewet. urk. von 1472 in Brammerell laszgüter. Hanau 1790. 2, 95.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 589, Z. 30.

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Zitationshilfe
„ästen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%A4sten>, abgerufen am 14.08.2020.

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