Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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ätter, n.

ätter, n.
campus, statt des üblicheren etter (w. m. s.): Christus hat inen (den aposteln) das ätter witer gemacht, da er zuͦ inen am tage der urstände sprach: wie mich min vater gesendt hat, also send ich uch. Zwingli 2, 311.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 595, Z. 33.

atter, f.

atter, f.
vipera, coluber berus, für natter, goth. nadrs, altn. nađr und nađra, ahd. natra, wie viele andere wörter n dem anlaut bald zufügen, bald nehmen; nnl. adder f.
so pfif sie mich an wie ein atter.
H. Sachs I, 449ᶜ;
die attern bannen, den wurm segen.
I, 532ᵇ;
lieb hat oft rechten anefang,
das wert ein zeit und doch nit lang,
so wird sie giftig als ein atter.
III. 3, 4ᵇ;
o du giftige, mördische atter!
III. 3, 79ᵇ;
giftig attern und schlangen.
V, 47ᵈ;
ein taube atter.
V, 47ᶜ;
auch manche krot, äder und schlang.
Schmelzl lobspr. 79.
Luther schrieb otter (was man sehe), wodurch sich natter und otter (lutra) schädlich mengten, darum wird heute natter allgemein vorgezogen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 595, Z. 17.

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Zitationshilfe
„ätter“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%A4tter>, abgerufen am 14.08.2020.

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