Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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aufnen, äufnen

aufnen, äufnen,
augeri, promovere, aufbringen, emporbringen, bald intransitiv, bald transitiv, ein gutes Schweizerwort, das sich mit aufen, mhd. iufen, aber auch mit öfnen berührt, ältere schriftsteller setzen noch ufnen, vgl. Stald. 1, 118. Tobler 431 (ufna):
ufnen alle grechtigkeit.
Ruefs Etter Heini 2618;
der gwalt ist drumb geschaffen uf erd,
das der götter eer geufnet werd.
Hans von Rüti faszn. E 1;
dan sein krankheit die ufnet fast,
er hat nienen kein ruow noch rast.
Jos. Maurer mannensp. 1, 1;
nun wil ich witer offenbaren,
wie Babylon sich gufnet hat.
Maurer Bab. 2;
von deshin fieng an der bischof sine brüder merklich ze üfnen. Tschudi 1, 6; (Waldman) aufnet und fürdert liederliche haushalter. Stettler 1, 304; dest leichtlicher den römischen nammen und stand widerumb ze aufnen. Stumpf 1, 169ᵃ; in disem berggelend, bei einer meil wegs ob s. Gallen, habend die äbt mit der zeit geaufnet den zierlichen fläcken Abtszell (Appenzell). 1, 89; mein vater hatte seine wiesen mit dem mist geäufnet. der arme mann im T. 35; dschuel hed si güfnet, die schule hat sich gehoben.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 697, Z. 72.

aufnen, äufnen

aufnen, äufnen,
augeri, promovere, aufbringen, emporbringen, bald intransitiv, bald transitiv, ein gutes Schweizerwort, das sich mit aufen, mhd. iufen, aber auch mit öfnen berührt, ältere schriftsteller setzen noch ufnen, vgl. Stald. 1, 118. Tobler 431 (ufna):
ufnen alle grechtigkeit.
Ruefs Etter Heini 2618;
der gwalt ist drumb geschaffen uf erd,
das der götter eer geufnet werd.
Hans von Rüti faszn. E 1;
dan sein krankheit die ufnet fast,
er hat nienen kein ruow noch rast.
Jos. Maurer mannensp. 1, 1;
nun wil ich witer offenbaren,
wie Babylon sich gufnet hat.
Maurer Bab. 2;
von deshin fieng an der bischof sine brüder merklich ze üfnen. Tschudi 1, 6; (Waldman) aufnet und fürdert liederliche haushalter. Stettler 1, 304; dest leichtlicher den römischen nammen und stand widerumb ze aufnen. Stumpf 1, 169ᵃ; in disem berggelend, bei einer meil wegs ob s. Gallen, habend die äbt mit der zeit geaufnet den zierlichen fläcken Abtszell (Appenzell). 1, 89; mein vater hatte seine wiesen mit dem mist geäufnet. der arme mann im T. 35; dschuel hed si güfnet, die schule hat sich gehoben.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 697, Z. 72.

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Zitationshilfe
„äufnen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%A4ufnen>, abgerufen am 14.08.2020.

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