Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

öchslein, n.

öchslein, n.,
mhd. öhselîn, öhsel, deminutiv zu ochs (vergl.öchschen), buculus Dief. 83ᵇ: wenn die ochszlein ... sich under dem goch (joch) gemüet und gearbet haben. Bocc. 543, 30 K.;
der esel und das ochselein
erkanten gott den herren.
Spangenberg Wackernagels leseb. 3, 1109, 2;
kein eselein, kein öchslein,
kein mensch entkam der fluth.
Hölty 11 Halm;
ohne denken gleicht
der mensch dem öchs- und eselein im stalle.
Bürger (1778) 122;
neben dieser wiege (der freiheit) brüllte manches öchslein, das späterhin, als man auf seine hörner zählte, sich als ein sehr gemüthliches rindvieh erwies. H. Heine 12, 150.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1139, Z. 49.

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Zitationshilfe
„öchslein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%B6chslein>, abgerufen am 11.08.2020.

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