Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

öfelein, n.

öfelein, n.
statt öfenlein (kärnt. öfnle Lexer 201), demin. zu ofen Frisius 579ᵃ (oͤfele), Stieler 1383, öflein Steinbach 2, 152: och warend brottbecken, die hattend ringe öflin. Richental chron. 39 Buck.; vil köch geen in der statt umb, das feur auf einem zuͦbereiten herd auf dem kopf tragende, darumb gesottens und pratens an spissen, und so iemant etwas haben wil, heben sy das öfelin vom haubt ab u. s. w. Frank weltb. 15ᵇ; öffelein zum distilliren Colerus 3, 3ᵇ; lasset es in dem öfelein gar ausbachen. Nürnb. kochbuch (1712) 173; tirol. das öfele, nürnb. üfle, das bratrohr, welches als ein kleinerer ofen in einem gröszern angebracht ist Schöpf 480. Schm.² 1, 44; schweiz. öfeli kleiner ofen oder kochherd Staub-Tobler 1, 109.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1154, Z. 40.

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Zitationshilfe
„öfelein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%B6felein>, abgerufen am 14.08.2020.

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