Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

öffentlichkeit, f.

öffentlichkeit, f.
was öffentlich ist oder geschieht, erst im 18. jahrh. aus dem adj. offentlich gebildet (Adelung 3, 586. Heynatz 2, 309 f.): zur vollständigkeit einer handlung (gehört) auch die öffentlichkeit derselben. A. W. Schlegel vorles. 2, 322, 3 neudruck; diese öffentlichkeit (dasz er in der stube mit dem volke essen durfte) gefiel ihm. Gotthelf erz. 2, 188; gaul, den er .. für die öffentlichkeit, d. h. für einen verkauf auf dem markt zustutzte. Auerbach ges. schriften 1, 192; plural: den verlauf geistlicher und weltlicher öffentlichkeiten (beschreiben). Göthe 30, 247; alle theile sehen sich durch die bündigsten contracte, durch die möglichsten öffentlichkeiten vor, dasz ja das ganze in keinem kleinsten theil durch wankelmuth und willkür gefährdet werde. 49, 13.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1183, Z. 30.

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Zitationshilfe
„öffentlichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%B6ffentlichkeit>, abgerufen am 10.08.2020.

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