Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ökonom, m.

ökonom, m.,
entlehnt aus griech.-lat. oeconomus, haus-, landwirt, sodann überhaupt einer der zu wirtschaften und zu sparen versteht: dasz sie gute oeconom und hauszhalter gewesen. Albertinus der welt tummel- u. schauplatz (1617) 976; was man sonst von ökonomen wünschen hört, den höchsten grad von cultur mit einer gewissen mäszigen wohlhabenheit, das sieht man hier (Schweiz) vor augen. Göthe 43, 216; so waren sie doch viel zu gute ökonomen, um etwas überflüssiges und zweckloses zu thun. Wieland 28, 39;
nun bestell dein haus als ökonom.
Rückert brahm. 20, 39.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1268, Z. 54.

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Zitationshilfe
„ökonom“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%B6konom>, abgerufen am 06.08.2020.

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