Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ölhefe, f.

ölhefe, f.
der bodensatz vom öle, murca voc. 1482 x 8ᵇ, fraces Frischlin nomencl. 273. Stieler 1381; ölhepfen, amurca Dasyp. (1556) L 2ᵃ, ölhäpf Maaler 311ᵇ (vgl.öldrusen): unten setzen sich die ölhefen. Comenius sprachenthür § 383; nim ochsenurin und ölhefen und lasz miteinander sieden (mittel gegen die raupen). Colerus 2, 202ᵇ; es tödten viel die maulwürffe mit ölheefen oder bermen, die das öl setzet. 417ᵇ;
viele säende sah ich zwar die saamkörner beizen,
sie mit salpeter, dann mit schwarzer ölhef' benezen.
Stilling Virg. georg. 1, 194;
sie schmieren den geschornen mit bitterer ölhef'.
3, 448 (Voss an beiden stellen ölschaum).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1280, Z. 52.

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Zitationshilfe
„ölhefe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%B6lhefe>, abgerufen am 04.08.2020.

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