Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ölmage, ölmagen, m.

ölmage, ölmagen, m.
mohn (die pflanze und die ölhaltige frucht), papaver. voc. 1482 x 8ᵇ (in olmahenmilch): disz gewechs, so wir ölmagen nennend. Wirsung arzneib. 606; er schluͦg den ölmagen all die heupter ab. Schöfferlin Livius 21; bletter des gehörnten gelben ölmagen. Rauwolff reise 9; das opium wirt maistthails genommen von köpflein des weissen olmagens. 127; gemeiner ölmagen. Bock kräuterb. 40ᵃ; magsamen heiszt auch ölmagen. Tabernaem. 963ᵇ; syrup vom ölmagen. Forer fischb. 192ᵇ. vgl. Schmid schwäb. wb. 414. Schöpf tirol. idiot. 481.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1283, Z. 68.

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Zitationshilfe
„ölmage“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%B6lmage>, abgerufen am 15.08.2020.

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