Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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orten, örten, verb.

orten, örten, verb.,
vergl.örtern.
1)
transitiv, in die ecke, bei seite schieben (speise, futter). brem. wb. 3, 273. Schütze 3, 180; enden Schm. cimbr. wb. 151ᵇ; bergmännisch, ortung angeben. Veith 360.
2)
reflexiv, sich erstrecken, auslaufen, zu ende gehn. Oberlin 1168; bergmännisch, reflexiv und intransitiv, unter einem spitzen winkel aufeinander treffen (von gängen, klüften). Veith a. a. o.: die kluft, die sich zum gang ortet. Bechius Agricola 54 u. o.; unter der pastey ... örtet sich nider in morgen der Thal (Joachimsthal). Mathesius Sar. 118ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1362, Z. 76.

orten, örten, verb.

orten, örten, verb.,
vergl.örtern.
1)
transitiv, in die ecke, bei seite schieben (speise, futter). brem. wb. 3, 273. Schütze 3, 180; enden Schm. cimbr. wb. 151ᵇ; bergmännisch, ortung angeben. Veith 360.
2)
reflexiv, sich erstrecken, auslaufen, zu ende gehn. Oberlin 1168; bergmännisch, reflexiv und intransitiv, unter einem spitzen winkel aufeinander treffen (von gängen, klüften). Veith a. a. o.: die kluft, die sich zum gang ortet. Bechius Agricola 54 u. o.; unter der pastey ... örtet sich nider in morgen der Thal (Joachimsthal). Mathesius Sar. 118ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1362, Z. 76.

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Zitationshilfe
„örten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%B6rten>, abgerufen am 15.08.2020.

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