Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

örtlich, adj. und adv.

örtlich, adj. und adv.
auf einen ort bezüglich oder ihm angemessen, localis Aler 1505ᵃ. Heynatz 2, 314: jeder mensch hat in der nähe und in der ferne gewisse örtliche einzelnheiten, die ihn anziehen. Göthe 17, 317; es waren örtliche beschreibungen von Luzern und von schweizerischen berggegenden. Hegner 4, 170; die örtliche polizei (ortspolizei) hatte mich als verdächtig aus der stadt verwiesen. Chamisso (1872) 2, 251. substantivisch: überall wird von der natur alles göttlichmenschliche in der bedingung des örtlichen gegeben. J. Paul Levana 2, 68;
in allen zonen hat geblüht und blüht noch jetzt
ein allgemeines, nur mit örtlichem versetzt.
Rückert brahm. 10, 173.
adv. er spielt allzu örtlich auf kleine vorfälle an. Sturz 2, 372.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1365, Z. 17.

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Zitationshilfe
„örtlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%B6rtlich>, abgerufen am 13.08.2020.

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