Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

österlich, adj.

österlich, adj.,
ahd. ôstarlîh, mhd. ôsterlîch und auch im älteren nhd. noch oft ohne umlaut.
1)
östlich (nun veraltet), australis, orientalis Dief. 63ᵃ, nov. gl. 273ᵇ: ein einwohner einer österlichen insul. Haller (1753) 66 anm. (einer östlichen insul 55 Hirzel).
2)
sich auf ostern beziehend, paschalis Dief. 415ᵃ: in den österlichen tagen. weisth. 3, 509 (vom j. 1415); osterlich fest. Rauwolff reisen 368; zur osterlichen zeit. Luther 6, 119ᵃ. Kirchhof wendunm. 240ᵇ;
weil ir juden habt in gwonheit,
das man zu osterlicher zeit
einen gefangen losz sol geben.
H. Sachs 11, 392, 29;
da er mit seinen jüngern asz
die österliche speise.
Corner 381.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1376, Z. 79.

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Zitationshilfe
„österlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%B6sterlich>, abgerufen am 11.08.2020.

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