Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

überjochen, v.

überjochen, v.
1) unterjochen, occasionell nach überwinden, überwältigen gebildet: und im sommer des jahrs 1812 zog er (Napoleon) aus ... gegen den kaiser von Ruszland, dasz er ihn und sein land überjochte Arndt schr. f. u. a. s. l. Deutschen 1, 239. 2) überbrücken: dieser gewaltige strom (d. Rhein), die politische grenze zweier reiche, so oft überbrückt und von fliehenden und unterjochenden heerscharen überjocht M. Greif nachgel. schr. 172. 3) jochartig überhöhen:
das kleine beet, vier schritte raum,
vom schieferhange überjocht
Droste-Hülshoff 1, 397.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1921), Bd. XI,II (1936), Sp. 331, Z. 42.

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Zitationshilfe
„überjochen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%BCberjochen>, abgerufen am 25.05.2020.

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