übermüde adj.
Fundstelle: Lfg. 3 (1921), Bd. XI,II (1936), Sp. 425, Z. 77
steigernd zu müde: einige sterne standen ... am himmel, wie übermüde, glänzende augen in einem blassen, überwachten gesicht Frenssen Jörn Uhl (1902) 407; mit gen. für überdrüssig: auf die nachricht ergriff den (könig Erich) ein tiefer überdrusz: er sey ein alter herr, erklärte er, satt und übermüde der welt Dahlmann gesch. v. Dännemark 3, 159.
Zitationshilfe
„übermüde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%BCberm%C3%BCde>, abgerufen am 24.10.2019.

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