Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

überrumpelung, f.

überrumpelung, f.,
unvermutheter angriff: obreptio Steinbach 2, 316; überfall Fäsch (1735) 938ᵇ; überrumpelung einer festung Lohenstein Arminius 1, 816ᵇ; nachricht von der überrumpelung des französischen gesandten in Gotha Göthe III 5, 32 Weim.; Brasidas ... versuchte ... mit 40 schiffen eine überrumpelung des Piräus Alten handb. für heer und flotte 9, 16; eine stadt durch überrumpelung einnehmen, eroberen Kramer hochniederd. wb. (1719) 219ᶜ. auch plur.: nächtliche überrumpelungen der thore und der zeughäuser Gutzkow ges. werke 11, 200; ihre kriegsführung ... ist eine kette von ... überrumpelungen gewesen Fontane ges. werke I 2, 164. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1925), Bd. XI,II (1936), Sp. 481, Z. 51.

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Zitationshilfe
„überrumpelung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/%C3%BCberrumpelung>, abgerufen am 03.07.2020.

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