menschenhasser m.
Fundstelle: Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2053, Z. 78
es giebt keinen menschenhasser in der natur, als wer sich allein anbetet, oder sich selbst verachtet. Schiller hist.-krit. ausg. 6, 288;
wie mancher, dem der wein gefällt,
als wär er gift und rügewasser,
entlarvt, wenn nichts sein herz verstellt,
den schalksfreund, filz und menschenhasser!
Hagedorn 3, 125;
er war ein tugendfeind, er war ein menschenhasser.
E. v. Kleist (1765) 140.
Zitationshilfe
„Menschenhasser“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/Menschenhasser>, abgerufen am 16.07.2019.

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