Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

spiralfeder, f.

spiralfeder, f.
schneckenförmig gewundene metallfeder als träger einer trieb- oder bewegungskraft: spiralfeder einer uhr, einer matratze; spiralfeder, die unter der unruhe einer taschenuhr angebrachte feine feder, die nach einer spirallinie gewunden ist, und die gleichförmigkeit der schwingungen der unruhe erhält. Jacobsson 4, 225ᵃ; die (künstliche) spinne zitterte und bewegte sich aber unaufhörlich samt ihren acht beinchen, weil sie mit künstlichen gelenken von der heikelsten arbeit versehen und auszerdem auf einer kleinen unsichtbaren spiralfeder befestigt war. Keller werke 7, 278; frei: mag es euch genügen, wenn ich euch in dem inneren mechanismus die spiralfeder erblicken lasse, die der dichter hineingelegt, um sein werk in rege thätigkeit zu setzen. Hebbel 6, 27.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1904), Bd. X,I (1905), Sp. 2554, Z. 78.

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Zitationshilfe
„Spiralfeder“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/Spiralfeder>, abgerufen am 22.04.2021.

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