Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

weidenkätzchen, n.

weidenkätzchen, n.
die männlichen blüthen der weide, wegen ihres weichen grauen pelzes (s. kätzchen 2). der sing. selten und jung: Mauthner wb. d. phil. 1 (1910) XXI X, im plur. seit Schwan n. dict. 3 (1787) 1020ᵃ. nicht als mundartl. empfunden und darum selten gebucht: Hupel livl. (1795) 261, doch weit verbreitet: für Westfalen Droste-Hülshoff briefe 333 Cardanus, für Schlesien mitt. d. schl. ges. f. volksk. 1, 50, für Österreich Rosegger försterbuben (1907) 133. landschaftl. wegen der bed. der blüthenzweige bei der feier des palmsonntags (s. ¹weide I b α) zurückgedrängt durch palme, palmkätzchen, -lein, palm(en)zweig. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1915), Bd. XIV,I,I (1955), Sp. 584, Z. 26.

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Zitationshilfe
„Weidenkätzchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/Weidenk%C3%A4tzchen>, abgerufen am 24.09.2021.

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