ah
Fundstelle: Lfg. 1 (1852), Bd. I (1854), Sp. 190, Z. 67
ein gemildertes ach, nicht mehr für den schmerz, nur für freude und staunen geltend, vielleicht oft dem franz. ah nachgeahmt, denn wo wir ah brauchen, dürfte auch ach stehn, verwöhnten ohren nur gemeiner klingen: ah wie schön! ah da bist du! ach wie schön! ach da bist du! umgekehrt läszt an die stelle des ach nicht überall ah sich setzen und der volle schmerzensruf ach mein gott! ist sehr verschieden von ah mein gott! o mein gott! und dem noch schwächeren i mein gott! Luther in der bibel 1545 häufig ah für ach.
Zitationshilfe
„ah“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ah>, abgerufen am 14.12.2019.

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