Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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ammer, f.

ammer, f.
scintilla sub cinere latens, ahd. eimurrâ, eimuriâ (Graff 1, 253), ags. âmyrie, altn. eimyrja, dän. emmer: wir aber sind überblieben, wie die kolen und ammern. Luther 4, 256ᵇ; welchs itzt durch den fromen keiser Carol ein wenig gestillet und in die aschen verschorren ist, wird man die ammern wider aufscharren und vil drein blasen, so mügen sie gewarten, wem die funken in die augen stieben werden. 6, 112ᵇ. s. ahmer.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1852), Bd. I (1854), Sp. 279, Z. 42.

ammer, f.

ammer, f.
emberiza, aureola, ein zierliches, goldgelbes vöglein, auch goldammer, ämmerling, ammering, hemmering, hämmerling, emmeritze (wonach der systematische name), gelbling, engl. the yellow hammer or bunting, nnl. goudammer, ahd. amero m., ags. amere f. scorellus, es scheint alles nach dem mlat. amarellus. ihr bloszer anblick soll den gelbsüchtigen heilen, worauf aber auch der vogel sterben müsse. das mittelalter hatte ähnliche sagen vom charadrius.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1852), Bd. I (1854), Sp. 279, Z. 50.

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Zitationshilfe
„ammer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ammer>, abgerufen am 20.10.2021.

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