anberaumen
Fundstelle: Lfg. 2 (1852), Bd. I (1854), Sp. 293, Z. 41
diem praestituere, mhd. berâmen, wofür auch hin und wieder anberahmen gesagt wird, mit wandlung des â in au, Stieler 1535 hat schon anberaumen und stellt es falsch zu räumen, mhd. rûmen. die stunde, welche sie dem sofisten anberaumt hatte, war nun gekommen. Wieland 1, 198; der wahlconvent war endlich auf den 3 merz anberaumt. Göthe 24, 288; eine zusammenkunft anberaumen;
des nächsten geflüsters anberaumte stunde.
Platen 154.
Zitationshilfe
„anberaumen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/anberaumen>, abgerufen am 21.09.2019.

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