Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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annahen

annahen
appropinquare: der feind naht an; der liebe sommer, der leide winter nahet an, steht vor der thür; die zeit naht an;
aber zuerst sah jene der edle Telemachos annahn.
Voss Od. 1, 114;
als ich nunmehr annahte dem zwiefach rudernden schiffe.
10, 156;
aber auch dir ja zu früh must ach annahen des todes
hartes geschick.
24, 28;
aber wofern mir soll
annahn der ruhm.
Platen 117;
das annahende alter hält niemand auf. auch sich annahen: einen moment, worin sie jenem obern führer und vermittler sich angenaht, ja sich mit ihm vollkommen vereinigt. Göthe 45, 330.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1852), Bd. I (1854), Sp. 413, Z. 10.

annähen

annähen
assuere, nnl. aannaajen: nähe mir doch das band an; der orden ist nicht recht angenäht.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1852), Bd. I (1854), Sp. 413, Z. 29.

annahen, n.

annahen n
appropinquatio:
wie doch, Kirke, begehrst du von mir ein freundliches annahn?
Od. 10, 337;
in halb willigem halb unwilligem und doch nothwendigem annahen. Göthe 17, 327.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1852), Bd. I (1854), Sp. 413, Z. 24.
Zitationshilfe
„annahen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/annahen>, abgerufen am 19.02.2020.

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