Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

aufätzen

aufätzen,
nach den verschiednen bedeutungen des ätzens. das vöglein, das kind aufätzen, auffuttern: dasz ich ein junger, zart aufgeätzter edelmann bin. J. Paul teuf. pap. 2, 60; das futter verbrauchen: weistu nit, welchen groszen haufen schaf ich habe und dasz das futter und hew gar aufgeätzt ist? Kirchh. wendunm. 240ᵃ. ein geschwür aufätzen, durch aufgelegte, beiszende pflaster. eine kupferplatte aufätzen. s.aufetzen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 617, Z. 58.

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Zitationshilfe
„aufätzen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/auf%C3%A4tzen>, abgerufen am 17.01.2021.

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