auffallen
Fundstelle: Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 643, Z. 54
incidere, afficere, nnl. opvallen,
1)
niederfallen: der platzregen fällt stark auf, schlägt auf den boden; auffallende tropfen; hier kann der gefällte baum, ohne zu schaden, auffallen; naschwerk, das süsz auffällt (auf die zunge), allein den magen verdirbt. Hippel lebensl. 4, 107.
2)
anstoszen, verletzen, befremden: dein betragen fiel auf, muste auffallen; es fällt mir auf, verwundert mich; ich darf das buch nur auffallen lassen, wo es auffallen will. Lessing 6, 229.
3)
transitiv, auffallen, offen machen: er hat die thür aufgefallen, sich den kopf aufgefallen.
Zitationshilfe
„auffallen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/auffallen>, abgerufen am 16.10.2019.

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